Nach dem Scheuen Montag (Schuwe Maandag) fungierten die Klassenzimmer in der Bruderschule als Schlafstätte für die deutschen Soldaten. Ab 1915 konnte man in verschiedenen Privatgebäuden Unterricht bekommen: in Gasthäusern, in einer Schmiede, in Privatwohnungen, in der Fabrik Coussement (in der Hoogledesteenweg), in er Textilwaren blau gefärbt wurden, und im Pferdeschlachthof Decoster (in der Vierwegstraβe). In der Nacht vom 21. auf den 22. März wurde Roeselare durch englische Luftangriffe schwer beschädigt: unter anderem das Arsenaal, die Bruderschule und die Gasfabrik wurden getroffen. Daneben starben durch die Luftangriffe etwa zwanzig deutsche Soldaten. Die toten Soldaten sowie Verletzte wurden in die Paterskirche gebracht.