Stadtteil de Ruiter in Roeselare

Der Stadtteil de Ruiter in Roeselare lag während des Ersten Weltkriegs in der unmittelbaren Umgebung von der Verteidigungslinie der Alliierten nahe Zonnebeke, Passendale und Westrozebeke. Bis Ende 1914 wurde dort viel gekämpft, was zu einer groβen Zahl an Todesopfern führte.

Am 21. Oktober 1914 forderten die Deutschen die Reitschule, gelegen im Stadtteil „de Ruiter“, für die Errichtung eines Verbandplatzes ein. Auch der Hof Vantomme im Ieperaardeweg fungierte als Verbandplatz. Später wurde die Reitschule als Pferdestall benutzt.

Als die französischen Soldaten Ende des Krieges den Stadtteil befreiten, hing immer noch das Schild “Hauptverbandplatz” an der Fassade der Reitschule.

Das Foto zeigt vier deutsche Soldaten, die im Stadtteil de Ruiter posieren. (Kollektion Johan Delbecke, Roeselare)