Dix Otto

Otto Dix (1891-1969) war ein deutscher Maler. Zwischen 1910 und 1933 orientierte er sich bei seinen Werken an den vorherrschenden Kunstströmungen dieser Zeit: Realismus, Dadaismus und Expressionismus. Im August 1914, zu Beginn des Krieges, meldete sich Dix freiwillig zum Kriegsdienst bei der deutschen Armee. In den vier darauffolgenden Jahren entwickelte sich in ihm eine starke Abscheu vor der Kriegsgewalt, was sich auch in seinen Nachkriegswerken deutlich zeigte.

Während des Krieges diente Otto zweimal an der flämischen Front. In dieser Zeit machte er über 600 Zeichnungen und Gemälde. Von 1923-1924 entstand der berühmte 50 Blätter umfassende Radierzyklus “Der Krieg”, in dem er verschiedene Szenen aus dem Leben an der flämischen Front darstellt. In seinem Werk “Flandern” hat er seine traumatischen Erlebnisse in den Schützengräben in Ypern auf einer groβen Leinwand dargestellt.

Otto Dix wurde in verschiedenen Gemeinden in der Nähe der BIE-Region einquartiert, unter anderem in Langemark, Wijtschate, Pilkem und Houthulst.