Remarque Erich Maria

Erich Maria Remarque (22. Juni 1898 – 25. September 1970) war ein bekannter deutscher Schriftsteller. 1916 wurde er zum deutschen Wehrdienst einberufen und an die Frontlinie geschickt.

Er diente vom 26. Juni bis zum 31. Juli 1917 an der flämischen Front. Seine Erlebnisse als Soldat inspirierten ihn zum Schreiben seines bekannten Werks “Im Westen nichts Neues”. Der Roman wurde 1929 publiziert und wurde zum bekanntesten Kriegsroman des Ersten Weltkreiges. Es wurde in über 30 Sprachen übersetzt und 1932 verfilmt. Das Buch legte die Gräuel des Krieges bloβ. Aus diesem Grund wurde er später als ein Feind von Nazideutschland betrachtet und sah sich gezwungen, in die Schweiz zu fliehen. Später wanderte er in die Vereinigten Staaten aus.

Aufgrund einer Verletzung, die er am 31. Juli 1917 während der Dritten Ypernschlacht erlitt, war Erich Maria Remarque nur für einen Monat am flämischen Teil der Westfront. In der Kirche von Hooglede, die zum Feldlazarett für verwundete deutsche Soldaten umfunktioniert war, wurde ihm Erste Hilfe geleistet. Nach seinem Aufenthalt in Hooglede verbrachte er mehr als ein Jahr in einem Militärkrankenhaus in Duisburg.