16. April 1918 - Die deutsche Frühlingsoffensive

Nach den groβen Verlusten der britischen Armee an der Somme in Frankreich und südlich von Ypern zogen sich die Briten in die Umgebung von Ypern zurück. Das führte auf Seite der Alliierten zum Verlust der Dörfer, die sie bei der Dritten Ypernschlacht eingenommen hatten. Während der„Operation Blücher“ besetzten die deutschen Truppen dieses Gebiet wieder. Da dieses Gebiet wieder unter Führung der Deutschen kam, konnten die Deutschen weiter vorstoβen und musste der deutsche Besatzer also seine Truppen neu ordnen. In Hooglede-Gits blieben nur einige Reservetruppen zurück.

Direkt nach dem Abzug der Alliierten starteten die Deutschen eine letzte Groβoffensive bei Ypern. Im Süden griffen sie das Gebiet um den Kemmelberg an und im Norden verübten sie einen Angriff nah Merkem. Die Absicht der Deutschen war es  Ypern zu umzingeln damit sie in Richtung Poperinge wie auch in Richtung der französischen Kanalhäfen vorstoβen konnten. Diese Groβoffensive scheiterte aber, was einen Wendepunkt im Ersten Weltkrieg darstellte. Die deutsche Armee wurde immer schwächer und war nur noch zur Defensive fähig.

Infolge der deutschen Frühlingsoffensive hatte sich die Front verschoben und es kehrte wieder Ruhe in Staden wieder ein. Es fanden immer weniger Feuergefechte statt und Zwangsarbeiter aus den Dörfern Ruddervoorde und Waardamme kamen nach Staden, um Trümmer zu beseitigen und die Häuser wieder aufzubauen. Die Einwohner von Staden durften trotz der Unbewohnbarkeit der Gemeinde, nach Staden zurückkehren.

Das Foto zeigt die Ieperstraβe in Staden in Trümmern.