21. & 22. Juli 1917 - Luftangriff auf Roeselare

In der Nacht vom 21. auf den 22. Juli 1917 flogen die Alliierten einer der schwersten Luftangriffe des Ersten Weltkrieges auf Roeselare. Die Stadt wurde mit Sprengbomben und Brandbomben belegt, was zur Beschädigung vieler Gebäude führte. Unter anderem wurden die Schulen „Het Klein Seminarie“, und „de Broederschool“, die Feuerwehrzentrale und die Gasbabrik beschädigt.

Der Luftangriff der Alliierten verursachte neben groβem Sachschaden auch viele Verletzte und Tote unter den deutschen Soldaten und Zivilisten. In derselben Nacht, einige Stunden nach der Bombardierung auf Roeselare, wurde das Schloss von Staden völlig zerstört. Dabei kamen 19 Offiziere und ihr Personal ums Leben.