Während des Ersten Weltkriegs wurde Roeselare mehrmals von Flüchtlingen u.a. aus den Gemeinden in der Frontzone (Mesen, Wijtschate, Boezinge, Esen und Moorslede) überflutet. Etwa 700 Flüchtlinge aus Moorslede, Passendaele, Westrozebeke und Poelkapelle wurden in Räume des Jugendverbandes “de Jongelingenkring” in der Kattenstraβe in Roeselare eingesperrt. Die Lebensumstände waren erbärmlich und führten zum Ausbruch von Krankheiten und letztendlich zu einer hohen Sterberate unter den Flüchtlingen.