Nach dem Scheuen Montag (Schuwe Maandag) in der BIE-Region zogen die deutschen Soldaten weiter in Richtung Langemark-Poelkapelle.

Die erste Schlacht bei Langemark (21. bis zum 23. Oktober) kennzeichnete die erste groβe Konfrontation zwischen deutschen und alliierten Truppen. Erfahrene britische und französische Soldaten trafen auf das deutsche Reservekorps. Die deutschen Soldaten waren sehr jung und konnten nur auf eine kurze Ausbildung zurückgreifen. Sie waren den alliierten Truppen nicht gewachsen. Es gelang ihnen nicht, Langemark einzunehmen. Wegen des Mangels an Erfahrung der deutschen Truppen wird diese Schlacht manchmal als „der Kindermord“ bezeichnet.

Einige Tage später fand eine Schlacht bei Geluveld (29. bis zum 31. Oktober) statt. Im Laufe der Gefechte nahmen die deutschen Truppen Zandvoorde, Hollebeke, Mesen und Wijtschate ein. Am 1. November besetzten sie Geluveld und einen Tag später folgte auch die Einnahme von St.-Elooi.

Die zweite Schlacht bei Langemark (10. bis zum 11. November), wobei die deutschen Truppen nochmals einen vergeblichen Einnahmeversuch von Langemark machten, läutete das Ende der ersten Ypernschlacht ein. Ziel der deutschen Besatzer war es, Ypern während der Schlacht bei den „Nonnebossen“ am 11. November einzunehmen, aber der Versuch scheiterte und Ypern blieb in alliierten Händen. Die Frontlinie blieb für längere Zeit unverändert.

Nach der Ersten Ypernschlacht überflutete eine Welle von verwundeten Soldaten die BIE-Region, wo sie in Feldlazaretten gepflegt wurden.