Zwei Wochen nach der deutschen Invasion in Belgien wurden zum ersten Mal deutsche zu Pferde kommende Aufklärer genannt  „die Ulanen“ in der BIE-Region beobachtet. Mit ihren langen Jacken, hohen Hüten und langen Lanzen wirkten die deutschen Ulanen beängstigend auf die lokale Bevölkerung. Sie erkundeten das Gelände und wurden daneben zur Durchführung verschiedener Sabotageakte eingesetzt.

Am 24. August 1914 kam eine zweite Welle von deutschen Aufklärern in Lichtervelde an. Die Ulanen durchtrennten dort Telefonkabel und Telegrafendrähte, stahlen Geld und forderten Pferde von der lokalen Bevölkerung ein, bevor sie in Richtung Torhout, Roeselare, Rumbeke und Ingelmunster weiterzogen. Der 24. August 1914 wurde später bekannt als „der fliegende Montag“ (Vliegende Maandag). Infolge der Ankunft der beängstigenden deutschen Aufklärer, ergriffen viele panische Zivilisten aus dem südlichen Teil Westflanderns die Flucht.